Was perfekt war - Autorin: Colleen Hoover

Was perfekt war

von Colleen Hoover

Genre
Drama
ISBN
978-3-423-23001-8
Anzahl Seiten
304
Buchtyp
eBook (Kindle)

Zusammenfassung

Quinn ist verlobt und will ihren Partner überraschen. Doch als sie bei der Wohnung ankommt, sitzt ein fremder Mann vor der Tür. Denn hinter der Tür vergnügt sich gerade Quinns Verlobter mit der Freundin dieses unbekannten Mannes. Er stellt sich als Graham vor – dieses gemeinsame Schicksal verbindet sie. Nach wenigen Wochen treffen sich die beiden spontan wieder und für beide ist klar: Es ist Liebe. Sie sind unglaublich glücklich und verbringen jede freie Minute zusammen; die Krönung ihrer Liebe ist die Hochzeit.

Gemeinsam bauen sie sich ein Leben auf und geniessen es in vollen Zügen. Doch dann kommt der Alltag, unerfüllte Wünsche und aufeinmal steht alles auf dem Spiel.

Doch was ist passiert? Acht Jahre später stehen sie kurz vor der Scheidung – überraschend für alle, denn eigentlich gelten Quinn und Graham als das absolute Traumpaar. Sie haben sich im Alltag verloren und ein unerfüllter Kinderwunsch macht das Leben zur Tortur. Schaffen es die beiden, doch noch einmal zusammenzufinden, auch wenn sich nicht alle Träume erfüllen lassen, oder ist ihre Liebe endgültig verloren?

Buchsenf (Rezension)

Die Geschichte spielt im Wechsel zwischen dem Gestern und dem Heute. Das macht es spannend, weil man erfährt, wie sie sich kennengelernt haben und wie sich ihre Liebe entwickelte. Als Leser spürt man richtig, wie glücklich die beiden in der Anfangszeit waren und wie gut sie einander tun.

Genau hier liegt der springende Punkt, weshalb ich dem Buch vier Sterne gegeben habe: Egal wie gross eine Liebe ist, sie ist eben nicht selbstverständlich. Auch der Kinderwunsch zerfrisst beide innerlich, doch es fehlt an gegenseitiger Unterstützung und Kommunikation – man will den anderen nicht noch mehr verletzen oder unter Druck setzen. Man fühlt und leidet wirklich mit, und die Briefe, die Graham Quinn über die Jahre geschrieben hat, haben mir Tränen in die Augen getrieben.

Auch die Tatsache, dass es kein klassisches Happy End gibt, macht das Buch umso interessanter. Ich bin froh, dass hier gezeigt wird, dass es im Leben noch andere Träume geben darf als Kinder. Das macht Mut. Ich kann dieses Buch allen Frauen mit einem unerfüllten Kinderwunsch sehr empfehlen.