Zusammenfassung
Allegra wurde von ihrem Vater, den sie liebevoll „Pops“ nennt, allein grossgezogen. Sie weiss zwar, wer ihre Mutter ist, begegnet ist sie ihr jedoch noch nie. Als sie erfährt, dass ihre Mutter Carmelita einen Friseursalon besitzt, zieht Allegra in die Stadt, um in ihrer Nähe zu sein. Ihr grosser Traum war es schon immer, Polizistin zu werden – doch dieser erfüllt sich nicht. Stattdessen wird sie eine Art Hilfspolizistin, die den ruhenden Verkehr überwacht; umgangssprachlich ausgedrückt: Allegra wird Politesse.
Als sie eines Tages einen Ferrari kontrolliert und ihm zum wiederholten Mal eine Parkbusse verpasst, taucht der Besitzer Tristan auf. Wie eine wildgewordene Furie beschimpft er Allegra. Während seiner Hasstirarde an den Kopf: „Man ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen man die meiste Zeit verbringt.“ Und in Allegras Fall seien das wohl alles Vollidioten.
Dieser Satz lässt Allegra nicht mehr los: Wer sind eigentlich die fünf Menschen, die sie prägen? Sie begibt sich auf eine Reise in ihre eigene Vergangenheit und muss feststellen, dass die Personen, von denen sie es dachte, gar nicht mehr zu ihrem Leben gehören. Am Ende bleibt ihr nur Pops – und diese schmerzhafte Erkenntnis stürzt sie in eine tiefe Sinnkrise. Kurzentschlossen macht sie sich auf die Suche nach fünf neuen Menschen. Was sie dabei noch nicht ahnt: Diese Personen begleiten sie längst im Alltag, sie hat es bisher nur nicht erkannt.