Zusammenfassung
Der Zweite Weltkrieg ist endlich zu Ende, und doch fehlt es den Menschen am Nötigsten. Paula lebt in Hamburg und ist fest entschlossen, dass die Zeit gekommen ist, sich wieder schön zu fühlen – auch wenn es nach wie vor schwierig ist, selbst Grundnahrungsmittel zu beschaffen. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern lebt sie bescheiden in einer kleinen Wohnung und kämpft sich durch den Alltag.
Als Paula in einem Schaufenster ein Stelleninserat entdeckt, geht sie kurz entschlossen in die Geschäftsräume und stellt sich vor. Sie bekommt die Stelle tatsächlich: Sie spricht Englisch, hat ein gutes Gespür für technische Abläufe und bringt vor allem eine Leidenschaft für Mode mit.
Der Strumpffabrikant, für den sie fortan arbeitet, ist fest entschlossen, den Frauen wieder Nylonstrümpfe zu ermöglichen. Schon bald reist Paula mit ihm in die USA, um die nötigen Maschinen zu beschaffen, und steigt schnell zu seiner rechten Hand auf.
Stück für Stück lernt sie, das Leben wieder zu geniessen – wäre da nicht der schmerzhafte Verlust ihrer ersten grossen Liebe im Krieg. Als schliesslich ein britischer Offizier in ihr Leben tritt, der eigentlich nur die Produktion der Nylonstrümpfe überwachen soll, gerät Paula ins Grübeln: Flirtet er ehrlich mit ihr oder ist das nur Taktik, um mehr über die Vorgänge im Betrieb zu erfahren?
Ein eindrücklicher Roman, der die Nachkriegszeit aus der Perspektive der Frauen beleuchtet und zeigt, dass Mut belohnt wird.
Laut der Autorin Caroline Bernard handelt es sich um eine fiktive Geschichte, die jedoch auf wahren Begebenheiten beruht.